Antlitz-Diagnose nach Dr. Schüssler

Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler - 1821-1898 Dr. Schüssler entwickelte zu seinen Salzen auch eine Antlitzdiagnose.
Das heißt, zu jedem Mineralmangel gibt es diagnostische Zeichen und Färbungen im Gesicht, und zwar lange, bevor diese im Blutbild nachweisbar sind. Dr. Kurt Hickethier hat diese Diagnostik ca. 100 Jahre später noch vervollkommnet.


Nr. 1
Calcium fluoratum
Der Mangel beginnt meist mit einer rosa Verfärbung im inneren Augenlid, bis hin zu rötlich/schwärzlichen Verfärbungen rund um die Augen. Dazu kommen Glanz auf der Stirn, feine Würfelfalten rund um die Augen, durchsichtige Zahnspitzen und leicht bläuliche Lippen bei Anstrengung.
Nr. 2
Calcium phosphoricum
Das Gesicht hat ein wächsernes Aussehen. Es zeigt sich zuerst zwischen und über den Augenbrauen, dann vor und auf den Ohren, und bei ausgeprägtem Mangel auch noch rund um die Nasenflügel.
Nr. 3
Ferrum phosphoricum
Der so genannte Ferrum-Schatten ist schwärzlich/bläulich, beginnt im inneren Augenwinkel und kann sich vor einem Infekt ausdehnen. Bei einer beginnenden Grippe ist dagegen die Ferrum-Röte zu beobachten, die erst auf der Stirn auftritt und sich dann über das ganze Gesicht bis zu einer starken Rötung an den Ohren ausbreitet.
Nr. 4
Kalium chloratum
Dieser Mangel ist an einer milchig-farbigen, kalten Blässe zu erkennen. Um die Augen und den Mund kann es auch zu milchig-rötlichen bis bläulichen Verfärbungen kommen. Auch Augenschwellungen können ein Hinweis auf einen Kalium chloratum-Mangel sein.
Nr. 5
Kalium phosphoricum
Hierbei sind die Merkmale eine aschgraue Gesichtsfarbe, die um den Mund beginnt, aber auch um die Augenpartie verstärkt auftritt. Dazu kommen eingefallene Schläfen und stumpfe, matte Augen.
Nr. 6
Kalium sulfuricum
Bei länger bestehendem Mangel kommt es zu einer gelb/braunen Hauttönung. Sie beginnt um die Augen und kann dort auch einen ocker-farbenen Ton annehmen. Weiterhin sieht man vermehrt Leberflecke und Altersflecken auf Armen und Händen.
Nr. 7
Magnesium phosphoricum
Die Magnesium-Röte tritt zum einen als eine Verlegenheitsröte auf, zum anderen aber auch als rote, hektische Flecken auf den Wangen oder am Hals. Dies geschieht bei Aufregungen und Stress jeglicher Art, oder auch nach dem Essen sowie nach Alkoholgenuss.
Nr. 8
Natrium chloratum/muriaticum
Bei einem langjährigen Mangel an diesem Salz ist das Gesicht aufgedunsen mit großporiger Haut links und rechts der Nasenflügel und Neigung zu Mitessern. Auf den Augenlidern findet sich ein feuchter gelatineartiger Glanz. Des Weiteren kann die Haut welk, schlaff oder auch schmutzig aussehen. Auch ein grau werdender Haaransatz an der Stirn ist ein typisches Kennzeichen.
Nr. 9
Natrium phosphoricum
Hier finden wir fettige Haut mit vielen Mitessern und Pickeln, sowie schnell fettende Haare vor. Die Wangen wirken schwammig, auf der Oberlippe finden sich oft senkrechte Falten und das Kinn ist meist gerötet, typisch für diesen Mangel ist auch das Doppelkinn.
Nr. 10
Natrium sulfuricum
Dieser Mangel ist zum einen an einer entzündlichen Röte auf den Wangen, der Nase und dem Kinn zu erkennen. Er ist aber auch durch eine grünlich/gelbe Gesichtsfarbe, verteilt auf Stirn, vor den Ohren und um den Mund herum sichtbar. Dazu kommen oft noch Tränensäcke.
Nr. 11
Silicea
Bei einem Silicea Mangel haben wir einen nicht wegwischbaren Glasurglanz. Die Augenhöhlen sind meist eingesunken und die Haut ist auffallend faltig. Ausgeprägte Krähenfüße und Falten vor dem Ohr weisen auf die für diesen Mangel oft typische Bindegewebsschwäche hin.
Nr. 12 Calcium sulfuricum Dieser Mangel zeigt sich durch eine weiße, kalkige Gesichtshaut mit Neigung zu eitrigen, fistelbildenden Ausschlägen. Kommt noch eine gelbliche Tönung dazu, wirkt der Mensch schnell etwas kränkelnd.

home
Seitenanfang
zurück zu Diagnostik