Psycho-Physiognomie

Psyche           = Seele
Physis    = Körper
Gnome    = Verstand, Erkenntnisvermögen,schauende und fühlende
      Wahrnehmung


Geschichte der Psycho-Physiognomie

Die ersten Schriften der Physiognomie entstammen dem Buddhismus 300 v. Christus Pythagoras wählte seine Schüler nach phsyiognomischen Kriterien aus.(495-400 v. Chr.)
Auch Sokrates (470-399 v. Chr.)und Platon (427-347 v. Chr.) fanden heraus dass in einem gesunden Körper eine gesunde Seele wohnt.


Hippokrates Hippokrates von Kos (469 - 375 v. Chr.) gilt als Begründer der Psycho-Physiogomie. Er drang in die Zusammenhänge von Säftemischungen (was sich auch auf die Iridologie auswirkt) und Verhaltensweisen und erwähnte die Erscheinungsveränderungen. Das Gesicht des Sterbenden wird heute noch als "Facies hippokratika" bezeichnet.

Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) schrieb in seinen Werk "Physiognomica" seine Beobachtungen des Vergleichs zwischen Tier und Mensch. Er wusste auch um die Wechselbeziehung von Körper und Seele.

Durch Aberglauben wurde lange nichts mehr zu diesem Thema berichtet und erst Paracelsus (1453-1541) entwickelte eine "Signaturenlehre" die jedoch mehr philosophisch als naturwissenschaftlich begründet ist.

Seitdem wurde die Physiognomie durch die Jahrhunderte bis heute stetig weiterentwickelt.


Basis der Psycho-Physiognomie

Die Psycho-Physiognomie hilft dem Therapeuten an Hand von Gesichtsform und Körperstatur Rückschlüsse auf das Naturell des Patienten, sowie seinen Charakter zu ziehen. Man unterscheidet z. B. zwischen Ernährungstyp, Bewegungstyp und Empfindungstyp.


Der Ernährungstyp hat meist ein rundes Gesicht und auch eine rundliche Körperstatur. Wie der Name schon sagt ernährt er sich gerne und bewegt sich lieber wenig, z. B. Winston Churchill. Somit wird er nie zu den ganz dünnen Menschen gehören.
Der Bewegungstyp ist der Sportler an sich, mit einer eckigen Gesichtsform und einem athletischen Körperbau.
Er verfügt über viel Energie, jedoch ohne Bewegung wird er schnell unzufrieden.
Der Empfindungstyp hat ein schmales, längliches Gesicht und ist meist auch zartgliedrig gebaut. Er ist sensibel und reagiert stark auf Umwelt und äußere Reize.


Durch diese Unterschiede ergeben sich schon verschiedene Therapieansätze und Dosierungen, denn ein Empfindungstyp reagiert viel sensibler als ein Ernährungstyp und kommt daher z. B. mit geringeren Dosierungen aus.

Des Weiteren lassen die Einteilung des Gesichts, oder auch Form und Größe von Nase, Kinn, Wangenknochen auf den Charakter mit seinen Stärken und Schwächen schließen. Zusätzlich geben Flecken, Falten, Muttermale, Schwellungen und Verfärbungen im Gesicht Hinweise auf Schwächen oder Erkrankungen an einzelnen Organen.


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